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Einwohner 2,17 Mio
Fläche 824.292 km²

Namiba, Etosha Pfanne
Namibia, Namib Wüste
Namibia, Abendstimmung
Namibia, Caprivi Streifen - Hippo
Namibia, ein neuer Tag
Namibia, Swakopmund
Namibia, Sunset - Swakopmund
Namibia, Düne
Namibia, Gewitterstimmung

Namibia - karges, rauhes Land im südwesten Afrikas

Namibia ist ein karges, rauhes Land im Südwesten Afrikas, doch besitzt es eine besondere Schönheit, die es für den Reisenden zu entdecken gibt.

Nambia mit seiner Natur, grandiosen Landschaften, Wüste und weiten Savannen, seinen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und seiner artenreichen Tierwelt zu erkunden, ist ein Erlebnis und kann so manches Abenteuer bieten. Ein gut ausgebautes Straßennetz, meist Sandstraße, mit Unterkünften wie Lodges, Gästefarmen und Hotels erleichtern das Reisen. Eine gute Reiseplanung ist immer von Vorteil, denn die Entfernungen die es hier zu überwinden gibt sind groß und nicht zu unterschätzen.

Namibias Grenzflüsse im Norden und im Süden sind der Kunene und der Oranje. Dazwischen gibt es eine Menge zu sehen. Windhoek ist der Knotenverkerkehrspunkt, der Mittelpunkt Namibias. Per Flugzeug entweder direkt von Frankfurt oder über Johannesburg oder Kapstadt zu erreichen. Windhoek ist Namibias Hauptstadt, liegt in einem Talkessel und dennoch auf 1650m Höhe über dem Meeresspiegel. Es stehen noch wilhelminische Gebäude in der Innenstadt, die an die Kolonialzeit erinnern und zum Flair der Stadt beitragen. Die offizielle Landessprache in Namibia ist Englisch, doch kann man sich vielerseits auch auf deutsch verständigen. Joe’s Bierhaus ist ein gut bekannter Treffpunkt.

Von Windhoek aus kann die Reise in jede Himmelsrichtung gehen. Im nördlichen Bereich des Landes gibt es viele beeindruckende Plätze wie zum Beispiel die Spitzkoppe nahe Usakos, den Brandberg nördlich von Uis, Twyfelfontein westlich von Khorixas im Damaraland und die Waterberge im Osten von Otjiwarongo zu besuchen. Auch im Süden gibt es Orte und Landschaften die ein Reisender in Namibia, neben den nachfolgenden genannten, als Reiseziel wählen kann: Maltahöhe, Duwisib, die Kalahari, Richtersveld Transfrontier National Park.

Etosha National Park, ein Höhepunkt im Norden Namibias, fasziniert mit seiner großen Salzfpanne im Zentrum des Naturschutzgebietes, umgeben von Gras- und Dornensavannen und hügeliges Mopane Wälder. Die ”Big Five”, Löwe, Leopard, Elephant, Büffel und Nashorn, sowie Giraffen, Zebras und unzählige weitere Tierarten laden zu Tierbeobachtungen ein. Große Herden von Tieren zu sehen ist hier keine Seltenheit. Unterkünfte wie Hotels, Ferienbungalows und Campingplätze stehen in den staatlichen Camps Okaukuejo, Eingangstor im Süden von Etosha, Halali und Namutoni, das ehemalige Fort, zur Verfügung.

Swakopmund war zur Kolonialzeit ein bedeutender Hafen und ist heute ein beliebtes Reiseziel mit einem angenehmen Klima im Sommer. Der im wilhelminischen Stil gebaute Bahnhof wurde vor einigen Jahren restauriert und ist nun ein Vergnügungszentrum. Auch der 21 m hohe, alte Leuchtturm ist ein Wahrzeichen Swakopmunds. Walvisbay liegt nicht weit entfernt in Richtung Süden. Es macht Spaß bekannte Düne 7 zu erklimmen und die Aussicht auf sich wirken zu lassen. Richtung Norden, direkt an der Küste entlang, führt die Teerstraße von Swakopmund nach Henties Bay und weiter nach Cape Cross, zur Seehund Kolonie. An der Mündung des Ugab Flusses beginnt der Skeleton Coast National Park, der mit einem speziellen Permit und nur mit einem Allradfahrzeug befahrbar ist.

Namib Naukluft Park, ein 150 km breiter Gürtel entlang der Westküste  mit schroffen Bergmassiven, reicht von Swakopmund bis nach Lüderitz und kann von Swakopmund und Walvis Bay aus befahren werden. Eine einmalige, überwältigende Fahrt die dann wieder Richtung Windhoek, Solitaire bis Sesriem oder in die Naukluft Berge fortgesetzt werden kann. Der größte Teil des Gebietes ist für Menschen nicht zugänglich.  Die Dünen in Sossusvlei im Namib Naukluft Park gehören mit 300 Metern Höhe zu den höchsten der Welt. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind die besten Tageszeiten einen Ausflug zu den Dünen zu unternehmen. Zu diesen Zeiten wird das Licht von den Dünen in unglaublichen Farben reflektiert. Die Dünen zu erklimmen ist ein Erlebnis und wird mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Unterkünfte sind ungefähr 65 Kilometer vor Sossusvlei das staatliche Sesriem Camp, die Sossus Dune Lodge und einige private Lodges. Von dort kann der Sesriem Canyon mit seiner faszinierenden Schlucht erreicht werden.

Lüderitz, die Gründerstadt Namibias an der stürmischen Atlantikküste, ist eine skurile, nostalgische Hafenstadt mit Charme. Die gepflegten Bauten im Jugend- und wilhelminischen Baustil erinnern an die deutsche Kolonialzeit. Die evangelisch-lutherische Felsenkirche ragt auf dem Felsen am Meer hervor. Es lohnt sich eine Fahrt über die Lüderitz Halbinsel zu unternehmen. Agate Beach, nördlich der Stadt lädt zur Strandwanderung ein. In den zahlreichen Restaurants gibt es fangfrische Ausbeute von Muscheln, Austern Hummer und Fisch zu bestellen.

Kolmanskop, gegründet zur Zeit des Diamantenrausches, wurde nach dem Krieg zur Geisterstadt, vergraben im Sand der Namib. Nach wie vor ist dieses Gebiet Diamanten Sperrgebiet, doch mit einem Permit ist es möglich Kolmanskop zu besichtigen.

Fisch River, längster Fluß Namibias, entspringt im Naukluft Gebirge. Hier entstand der Fish River Canyon, als zweitgrößter Canyon der Welt. Diese beeindruckende Naturschönheit reicht von Seeheim bis nach Ai-Ais. Eine 8-tägige Wanderung für sehr, erfahrene, gut trainierte Wanderer mit einem Permit ist der Fish River Canyon eine große Herausforderung. Die Anstrengungen werden mit beeindruckenden Erlebnissen und wunderschöner Natur belohnt.

Ai-Ais, “brennendes Wasser”, im Süden des Canyons, ist berühmt für die heissen Quellen mit Thermalwasser, reich an Sulfaten, Chloriden und Fluoriden.

Jeder Urlaub ist begrenzt und das Team von pearls of africa will Sie zumindest auf einige Highlights in Namibia hinweisen.
 
Wir wünschen Ihnen viel Spass, aber…

…entdecken müssen Sie Ihr Namibia selbst!